
Was wird beim Urlaubs-Check in der Werkstatt geprüft?
Der Urlaubs-Check ist eine Sicht- und Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Bauteile. Im Autohaus Schramel in Lorch stehen dabei diese Punkte auf der Liste:
- Reifen: Profiltiefe, gleichmäßige Abnutzung, Alter und sichtbare Schäden wie Risse, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper. Dazu der Reifendruck, angepasst an die geplante Beladung.
- Bremsen: Sichtprüfung von Bremsbelägen und Bremsscheiben auf Verschleiß, dazu Füllstand und Zustand der Bremsflüssigkeit.
- Flüssigkeiten: Motoröl, Kühlmittel und Scheibenwaschwasser. Ein zu niedriger Ölstand kann auf langer Strecke zum Motorschaden führen, ein knapper Kühlmittelstand macht sich ausgerechnet im Stau bei 35 Grad bemerkbar.
- Beleuchtung: Funktionstest aller Leuchten, vom Abblendlicht bis zur Kennzeichenbeleuchtung. Bei Gespannen gehört die Anhängerbeleuchtung dazu.
- Batterie: Ladezustand und Startleistung. Eine Batterie, die zuhause gerade noch durchhält, quittiert den Dienst gern nach der ersten Nacht auf dem heißen Hotelparkplatz.
- Klimaanlage: Funktionstest der Kühlleistung. Fällt sie ab, empfiehlt sich vor der Reise ein Klimaservice, den wir in einem eigenen Beitrag ausführlich beschrieben haben.
- Scheiben und Wischer: Kontrolle auf Steinschläge und Risse, Zustand der Wischerblätter.
- Sicherheitsausrüstung: Verbandskasten (Verfallsdatum!), Warndreieck, Warnwesten für alle Insassen, dazu Ersatzrad oder Pannenset samt Bordwerkzeug.
Fahren Sie ein Elektroauto, etwa einen Ford oder MG aus unserem Bestand, kommen Ladekabel, Ladekarten und die Funktion der Ladeklappe dazu. Wer die erste lange Urlaubsfahrt mit dem E-Auto plant, sollte außerdem die Ladestopps vorab in der Navigation oder einer Lade-App durchspielen.
Warum ist die Beladung im Urlaub so ein großes Thema?
Ein vollbesetzter Kombi mit Urlaubsgepäck wiegt schnell 300 bis 400 Kilogramm mehr als im Alltag. Dieses Zusatzgewicht muss beim Bremsen abgebaut werden: Der Bremsweg wird länger, die Bremsanlage heißer, der Verschleiß höher. Auf Bergstrecken im Urlaubsgebiet kommt Dauerbelastung durch langes Bergabfahren dazu. Deshalb schauen wir uns die Bremsen vor der Reise besonders genau an.
Auch die Reifen tragen die Last. Zu wenig Luftdruck bei voller Beladung lässt den Reifen stärker walken, er erhitzt sich, im Extremfall droht ein Reifenschaden bei Autobahntempo. Die Lösung ist simpel: Fast jedes Fahrzeug hat eine Drucktabelle im Tankdeckel, im Türholm der Fahrertür oder in der Betriebsanleitung, mit eigenen Werten für volle Beladung. Diese Werte gelten, nicht der Alltagsdruck. Geprüft wird am kalten Reifen, also vor der ersten längeren Fahrt des Tages. Nach dem Urlaub stellen Sie den Druck wieder auf den Normalwert zurück, sonst leidet der Komfort.
Bei der Profiltiefe gilt: Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter. Für die Urlaubsfahrt ist das zu knapp. Der ADAC empfiehlt bei Sommerreifen mindestens 3 Millimeter, weil darunter das Aquaplaning-Risiko steigt und sich der Bremsweg auf nasser Fahrbahn deutlich verlängert. Ein Sommergewitter auf der A8 ist kein guter Moment, um das auszutesten.
Was können Sie selbst prüfen, was gehört in die Werkstatt?
Vieles lässt sich in zehn Minuten am eigenen Auto kontrollieren. Für die kritischen Punkte braucht es dagegen Hebebühne, Messtechnik und einen geschulten Blick.
Prüfpunkt | Selbst machbar | Werkstatt |
|---|---|---|
Reifendruck (inkl. Beladungswert) | Ja, an der Tankstelle | Wird beim Check mitgeprüft |
Profiltiefe | Ja, mit 1-Euro-Münze | Exakte Messung, Beurteilung der Abnutzung |
Reifenschäden und Reifenalter | Grobe Sichtprüfung | Fachliche Beurteilung |
Bremsbeläge und Bremsscheiben | Nein | Sichtprüfung auf der Bühne |
Bremsflüssigkeit | Nur Füllstand | Zustand und Feuchtigkeitsgehalt |
Ölstand, Kühlmittel, Wischwasser | Ja, nach Betriebsanleitung | Nachfüllen, Dichtheitsprüfung |
Beleuchtung | Ja, mit zweiter Person | Einstellung der Scheinwerfer |
Batterie | Nein | Belastungstest mit Prüfgerät |
Klimaanlage | Nur grober Funktionstest | Kühlleistung, ggf. Klimaservice |
Verbandskasten, Warnwesten | Ja | Wird beim Check mitgeprüft |
Der Münztrick für zwischendurch: Stecken Sie eine 1-Euro-Münze in die Profilrille. Der goldene Rand ist genau 3 Millimeter breit. Verschwindet er vollständig im Profil, sind Sie auf der sicheren Seite. Bleibt er sichtbar, sollten die Reifen vor der Urlaubsfahrt in die Werkstatt.
Wie lange vor der Reise sollten Sie zum Urlaubs-Check?
Unsere Empfehlung: etwa zwei Wochen vor Abfahrt. Der Grund ist praktisch. Findet die Werkstatt einen abgefahrenen Reifensatz, verschlissene Bremsbeläge oder eine schwache Batterie, bleibt genug Zeit, Teile zu bestellen und einzubauen, ohne dass der Reisetermin wackelt. Wer erst zwei Tage vor der Abfahrt kommt, hat diese Reserve nicht. Dazu kommt: Vor den Sommerferien in Baden-Württemberg sind die Termine in allen Werkstätten knapp. Je früher Sie buchen, desto entspannter wird es.
Steht ohnehin eine Inspektion an, legen Sie sie am besten vor die Reise. Auf der Urlaubsfahrt leistet das Auto in zwei Wochen oft mehr Kilometer als sonst in drei Monaten, da ist frisches Öl und ein durchgesehenes Fahrzeug gut investiert.
Was kostet ein Urlaubs-Check?
Für die reine Durchsicht rufen Werkstätten in Deutschland üblicherweise einen Betrag zwischen etwa 20 und 50 Euro auf, je nach Umfang. Ersatzteile, Flüssigkeiten oder Zusatzarbeiten wie ein Klimaservice kommen bei Bedarf dazu und werden vorher mit Ihnen besprochen. Den konkreten Preis für Ihr Fahrzeug nennt Ihnen das Serviceteam im Autohaus Schramel bei der Terminvereinbarung, damit es hinterher keine Überraschungen gibt.
Gemessen an dem, was auf dem Spiel steht, ist das gut angelegtes Geld. Eine Panne auf der Urlaubsfahrt kostet nicht nur Nerven, sondern je nach Land auch Abschleppkosten, Werkstattaufenthalt in der Fremde und im schlimmsten Fall verlorene Urlaubstage.
Urlaubs-Check beim Autohaus Schramel in Lorch
Unsere Werkstatt in der Ziegelwaldstrasse 26 in Lorch prüft Fahrzeuge aller Fabrikate, nicht nur Ford und MG. Sie erreichen uns gut aus Schwäbisch Gmünd, dem gesamten Remstal und dem Ostalbkreis. Beim Urlaubs-Check gehen wir die oben genannten Punkte durch, dokumentieren den Zustand und sagen Ihnen ehrlich, was vor der Reise gemacht werden sollte und was noch Zeit hat.
Termin vereinbaren: telefonisch unter 07172 189920, per WhatsApp unter 0171 7636042 oder über autohaus-schramel.de. Wenn Sie mögen, kombinieren wir den Urlaubs-Check direkt mit einem Klimaservice oder dem Reifenservice, dann ist alles in einem Termin erledigt. Gute Fahrt und einen schönen Urlaub!
Häufige Fragen zum Urlaubs-Check
Was wird beim Urlaubs-Check am Auto geprüft?
Geprüft werden Reifen (Profil, Druck, Zustand, Alter), Bremsen, Flüssigkeiten wie Öl, Kühlmittel und Bremsflüssigkeit, die komplette Beleuchtung, die Batterie, die Klimaanlage, Scheiben und Wischer sowie die Sicherheitsausrüstung vom Verbandskasten bis zum Ersatzrad. Bei E-Autos kommen Ladekabel und Ladeklappe dazu.
Was kostet ein Urlaubs-Check in der Werkstatt?
Für die reine Durchsicht sind in Deutschland je nach Umfang etwa 20 bis 50 Euro üblich. Ersatzteile und Zusatzarbeiten werden separat berechnet und vorher abgestimmt. Den genauen Preis erfahren Sie beim Autohaus Schramel direkt bei der Terminvereinbarung unter 07172 189920.
Wie lange vor der Urlaubsfahrt sollte der Check gemacht werden?
Etwa zwei Wochen vor Reisebeginn. So bleibt genug Zeit, um gefundene Mängel wie verschlissene Bremsbeläge oder abgefahrene Reifen zu beheben, ohne den Reisetermin zu gefährden. Vor den Sommerferien sind Werkstatttermine zudem knapp, frühes Buchen lohnt sich.
Welche Profiltiefe sollten Sommerreifen vor dem Urlaub haben?
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt für Sommerreifen mindestens 3 Millimeter, weil sich darunter der Bremsweg bei Nässe deutlich verlängert und das Aquaplaning-Risiko steigt. Prüfen können Sie das mit einer 1-Euro-Münze: Verschwindet der 3 Millimeter breite Goldrand im Profil, ist alles in Ordnung.
Muss ich den Reifendruck für die Urlaubsfahrt erhöhen?
Ja, bei voller Beladung gilt der höhere Druckwert aus der Tabelle im Tankdeckel, im Türholm oder in der Betriebsanleitung. Zu wenig Druck lässt den Reifen bei Last und Hitze überhitzen und verlängert den Bremsweg. Gemessen wird am kalten Reifen, nach dem Urlaub stellen Sie den Normalwert wieder ein.
Warum verlängert sich der Bremsweg mit Urlaubsgepäck?
Ein voll beladenes Auto wiegt oft 300 bis 400 Kilogramm mehr als im Alltag. Diese zusätzliche Masse muss beim Bremsen abgebaut werden, dadurch wird der Bremsweg länger und die Bremsanlage stärker beansprucht. Deshalb gehören Bremsen und Reifen vor der Urlaubsfahrt kontrolliert.
Wo kann ich im Remstal einen Urlaubs-Check machen lassen?
Beim Autohaus Schramel in Lorch, Ziegelwaldstrasse 26, 73547 Lorch. Die Werkstatt prüft Fahrzeuge aller Fabrikate und ist aus Schwäbisch Gmünd, dem Remstal und dem Ostalbkreis gut erreichbar. Termine unter 07172 189920 oder per WhatsApp unter 0171 7636042.